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Verlag Suhrkamp
Rezension von Carsten Wist | Bild: Verlag Suhrkamp

Buchtipp | 18.07.2024 - Isabel Allende: Der Wind kennt meinen Namen

Anfang August wird die Star-Autorin ihren 82. Geburtstag feiern und aus ihrer Feder stammen viele Bestseller. Sie schrieb unter anderem „Das Geisterhaus“, „Eva Luna“ und „Paula“, einen Briefroman an ihre verstorbene Tochter. Auch ihr neues Werk ist wieder voller Spannung und Gefühl - Carsten Wist stellt es vor.

Isabell Allende weiß, was es heißt ein Flüchtling zu sein. Als ihr Großonkel, Chiles Präsident Salvador Allende, vom Militär ermordet wurde, war auch das Leben der damals 31-jährigen Journalistin und Fernseh-Moderatorin Isabell Allende bedroht. Sie musste nach Venezuela fliehen. Aber, so schränkt sie stets ein, wenn sie danach gefragt wird, sie sei ein privilegierter Flüchtling gewesen. Sie fand Arbeit bei einer Zeitung in Caracas, konnte ihren Mann und ihre zwei Kinder nachholen, schrieb im Exil ihren ersten Welt-Bestseller „Das Geisterhaus“. Mit einer nach ihr benannten Stiftung unterstützt Isabell Allende seit Jahren in Not geratene Frauen und Kinder, darunter viele Flüchtlinge. Von ihnen erzählt ihr neues Buch „ Der Wind kennt meinen Namen“ – vorgestellt im Antenne-Buchtipp von Carsten Wist.

Beitrag von Peggy Chlubeck

Vorgestellt in der Sendung

Stuhlreihe im Theater, Foto: Colourbox
Colourbox

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Bücherregal, Foto: Colourbox, Jan Sluimer
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